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Aus dem Umland

Weniger Mannschaftsstärke beim Katastrophenschutz

Der Wegfall der Wehrpflicht und damit auch der Mitwirkungspflicht im Katastrophenschutz macht sich auch im Wetteraukreis deutlich bemerkbar. Alle an der Übung beteiligten Einheiten konnten nur mit rund 70% Einsatzstärke aufwarten.(mehr)

Quelle: Rettungsdienst.de

Lieferauftrag für digitale Meldeempfänger

Der Landkreis Harburg hat stellvertretend für den Landkreis Rotenburg (Wümme), den Landkreis Soltau-Fallingbostel; ab 1.8.2011 Heidekreis eine öffentliche Ausschreibung für die Lieferung über
5000 Digitale Meldeempfänger Bekannt gegeben. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 1.9.2011 um 11:00uhr. Die 3 Landkreise Harburg, Rotenburg (Wümme) und Soltau-Fallingbostel (ab 1.8.2011 Heidekreis) wollen mit dieser Ausschreibung einen Rahmenvertrag vereinbaren, um für den Bedarf aller kommunalen Rettungs- und Einsatzkräfte sowie der Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes in den 3 Landkreisen digitale Meldeempfänger beschaffen zu können. Der Einzelabruf dieser Vereinbarung erfolgt dabei direkt durch die jeweilige Körperschaft oder Organisation. Der Auftragsumfang beinhaltet die Lieferung der Meldeempfänger, die Erstellung der Erstkonfiguration, die Dienstleistung zur Erarbeitung eines Alarmierungskonzepts sowie die Erbringung von Schulungsmaßnahmen. Auch die Austauschlieferung defekter Geräte wird gefordert und für zukünftige Bedarfe sind Nachbestellungen der beschafften Melder-Typen abzusichern. (mehr)

Niedersachsen investiert in Digitalfunk

3. Mai 2011:

Niedersachsen ist bei der Einführung des behördlichen Digitalfunks einen Schritt weiter. Im jüngsten Vergabeverfahren für Endgeräte konnte der Zuschlag nun an Motorola Solutions im hessischen Idstein vergeben werden. Insgesamt 9.700 TETRA-Digitalfunkgeräte, inklusive Zubehör und Serviceleistungen, werden in einem Zeitraum von vier Jahren an die Polizei sowie Landkreise, Städte und Gemeinden in Niedersachsen ausgeliefert. (mehr)


DRF bei Veranstaltung "akut" in Bremen

Vom 29. bis 30. August 2008 findet auf dem Messegelände Bremen die „akut“, das Deutsche Forum für Notfallmedizin und Rettung, statt. An ihrem Stand (4C18, Halle 4) präsentiert die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) das innovative Flight Following-System, Rescue Track. Interessierte können auf einem Bildschirm live die aktuelle Position und den Einsatzstatus der TEAM DRF-Hubschrauber verfolgen. Warum Rescue Track die Luftrettung effizienter macht und welche Zeitvorteile das System mit sich bringt, erfahren die Besucher von Projektleiter Christian Schulze und erfahrenen DRF-Einsatzkräften. Einen Einblick in die technische und medizinische Ausstattung eines DRF-Einsatz-hubschraubers erhalten die Besucher direkt vor Ort: der Bremer DRF-Hubschrauber startet an beiden Veranstaltungstagen vom Messegelände aus zu seinen Einsätzen und steht in der Zwischenzeit zur Besichtigung zur Verfügung.

Vorträge zur Luftrettung

Darüber hinaus ist die DRF während der beiden Veranstaltungstage in das vielfältige Kongressprogramm eingebunden: Vertreter aus den DRF-Fachbereichen Medizin und Flugbetrieb der DRF halten Vorträge in den Themenblöcken „Luftrettung – alles Gute kommt von oben“, „Management bei Katastrophen im Ausland“, und „Sicherheit in der Luftrettung“. Außerdem sind die Leitenden Notärzte des DRF-Luftrettungszentrums Bremen, Dr. Gerald Bandemer und Dr. Andreas Callies, sowie eine Notärztin des DRF-Luftrettungszentrums Niebüll, Caroline Piscol-Haritz, in die organisatorische und wissenschaftliche Leitung des Kongresses eingebunden. Die „akut“ bietet für Notärzte, Intensivmediziner, Rettungsdienst-Mitarbeiter, Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, der Bundeswehr, des THW, Behörden und Polizei die Möglichkeit, sich auszutauschen und gemeinsam fortzubilden.


Abschaffung von Behördenkennzeichen

Behördenkennzeichen

Zukünftig ein seltenes Bild im Straßenverkehr

Seit einem Jahr wurde die Regelung zur Abschaffung von Behördenkennzeichen flächendeckend umgesetzt. Der Bundesrat hat in der neuen Kfz-Zulassungsverordnung (vom 10.02.2006, Drucksache 811/05) unter anderem beschlossen, dass die Behördenkennzeichen ab dem 01.03.2007 ersatzlos wegfallen.

Künftig werden kommunale Fahrzeuge, die ab dem 01.03.2007 zugelassen wurden, normale zivile Kennzeichen tragen und nur noch durch die entsprechenden Beschriftungen erkennbar sein.

Dies betrifft alle Fahrzeuge, die Eigentum von Städten und Gemeinden sind. Weiterhin Organisationen, Verbände und Institutionen, welche Städten, Gemeinden bzw. dem Bundesland unterstehen sowie Feuerwehr, Polizei, Justiz usw.

Fahrzeuge mit Behördenkennzeichen, die vor dem 01.03.2007 zugelassen wurden sind haben trotz der Neuregelung Bestandsschutz. Sie werden aber nach und nach immer seltener im Straßenverkehr zu sehen sein.


Erfolgreiche Rettungskette

Am 18. Januar zeigte sich am Bremer Flughafen, wie wichtig eine funktionierende Rettungskette für das Überleben von Herzinfarkpatienten ist. Ein 69-jähriger Mann war mit dem Flugzeug aus London angekommen. Vor dem Terminal brach er mit einem akuten Herzinfarkt zusammen. Passanten leiteten sofort eine Laienreanimation ein, die dann durch die Flughafenfeuerwehr fortgeführt wurde. Anschließend wurde der Patient durch die eingetroffene Besatzung eines Rettungswagens defibrilliert und weiter reanimiert. Die medizinische Besatzung von "Christoph Weser", des am Bremer Flughafen stationierten Hubschraubers der DRF, Notarzt Dr. Thomas Jungblut und Rettungsassistent Thomas Breidbach, wurden durch die Leistelle alamiert und durch die Flughafenfeuerwehr zügig zur Einsatzstelle gebracht. Notarzt und Rettungsassistent versorgten den Patienten am Einsatzort medizinisch. Anschließend wurde dieser von der DRF in ein Bremer Klinikum gebracht. Hier zeigten weitere Untersuchungen, unter anderem im Herz-Katheter-Labor, eine schwere Gefährdung des Herzens. Eine sofortige Not-Operation war erforderlich. Erfreulicherweise hat der Patient den Herzinfarkt und die Operation gut überstanden.


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Presseinformation 11.02.2008
Mit freundlicher Genehmigung der
Deutschen Rettungsflugwacht e.V


Neuer Funkrufname "Christoph Weser"

Neuer Funkrufname - Christoph Weser

Am Flughafen Bremen

"Christoph Weser" lautet der neue Funkrufname des Bremer Einsatzhubschraubers der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.). Mit dieser Kennung ist die am Flughafen Bremen stationierte Maschine künftig für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im BOS-Funkverkehr erreichbar. Dem entsprechenden Antrag der DRF wurde jetzt durch das Bundesministerium des Inneren und durch den Bremer Senator für Inneres und Sport stattgegeben.

Der am Flughafen Bremen stationierte DRF-Hubschrauber wird für den schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird er bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmierung ist der mit Pilot, Notarzt und Rettungsassistent besetzte Hubschrauber in der Luft. Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann "Christoph Weser" in maximal 15 Minuten erreichen.

Sein Einsatzgebiet umfasst im Rahmen der Notfallrettung das Bremer Stadtgebiet, die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg/Wümme, Oldenburg, Osterholz, Wesermarsch, Vechta und Cloppenburg sowie teilweise Bremerhaven, Stade und Cuxhaven. Die Transporte von Intensivpatienten werden nicht nur im norddeutschen Raum, sondern bei Bedarf auch bundesweit durchgeführt.


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Presseinformation 13.11.2007
Mit freundlicher Genehmigung der
Deutschen Rettungsflugwacht e.V