News aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme)
A1: Tödliche LKW-Unfälle in Serie
Mittwoch, 4. Mai 2011 10:20
Rotenburg (ots) – Nachdem es zuvor zwischen Posthausen und Oyten auf der Hansalinie in Fahrtrichtung Bremen bereits zu einem tödlichen Auffahrunfall eines mit flüssigem Sauerstoff beladenen Tanklastzuges gekommen war, ereignete sich gestern um 17.12 Uhr, in Höhe der Anschlussstelle Bockel am Stauende des ersten Unfalls, ein weiterer tödlicher LKW-Unfall.
Zum Unfallzeitpunkt warteten am Ende des [mehr]
27. Oktober 2010 - Ausschreibung für Digitalalarm
Landkreis (tm). Die Landkreise Rotenburg (Wümme), Soltau-Fallingbostel und Harburg schreiben den Aufbau eines digitalen Alarmierungsnetzes offiziell aus.
Hier ein paar Eckpunkte aus der Ausschreibung:
Menge und Umfang des Auftrages:
Die Landkreise Rotenburg (Wümme), Soltau-Fallingbostel und Harburg beabsichtigen ein digitales Alarmierungsnetz (im 2m-Band der BOS nach Technischer Richtlinie BOS „Geräte für die digitale Funkalarmierung") zu errichten, um damit eine flächendeckende Alarmierung für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im gesamten Gebiet der drei Landkreise sicher zu stellen. Die Kommunikation hat auf der Luftschnittstelle ausschließlich nach dem POCSAG-Code zu erfolgen. Folgende Leistungen sind zu erbringen:
* 73 Energieanschaltungen und Erdungssysteme
* 73 Messung / Ertüchtigung des Blitzschutzes
* 36 Antennenmasten
* 6 Master- und 67 Slave-DAU
* 3 DAG mit Anbindung an ELR
* Dienstleistungen
* Instandhaltungsvertrag
Vertragslaufzeit, bzw. Beginn und Ende der Ausführungsfrist:
01.01.2011 – 30.06.2011
Weiter Infos zum Thema Digitale Alarmierung hier
(c) by Bremervörder Zeitung 2008
Mit freundlicher Genehmigung
Bremervörde. Daniel Simon (27) lenkt hochkonzentriert einen Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn durch die Bremervörder Innenstadt.
Die meisten Menschen, die ihn und seine KollegInnen bei Einsätzen wie diesen sehen, verbinden den Anblick eines Rettungswagens mit zwiespältigen Gefühlen: Denn zum einen heißt es nichts anderes, als dass sich ein Mensch in einer Notsituation befindet. Zum anderen bedeutet der Rettungswagen auch, dass Hilfe kommt. Und eben deshalb muss Daniel Simon einen kühlen Kopf bewahren – nicht nur der Rettungswagen muss sicher zur Einsatzstelle gefahren werden, sondern auch die Situation vor Ort eingeschätzt und dementsprechend gehandelt werden. Daniel Simon und seine KollegInnen sind RettungsassistentInnen: Sie führen lebensrettende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes durch, assistieren diesem bei den Behandlungen und führen den Transport ins Krankenhaus durch. Dafür, dass die Erfüllung dieser Aufgaben gelingt, sorgt eine duale, dreijährige Ausbildung, die beim DRK Kreisverband Bremervörde absolviert werden kann. Das in der Ausbildung zu erwerbende Wissen und Können ist umfangreich und wird in einem schulischen und einem praktischen Teil ermittelt: Im theoretischen Ausbildungsteil an der staatlich anerkannten Rettungsschule in Goslar werden neben allgemeinen medizinischen Grundlagen auch Inhalte der Notfallmedizin sowie der Organisation und Einsatztaktik des Rettungsdienstes vermittelt. Verkehrsunfälle, Herzinfarkte, Vergiftungen – das sind nur einige Bereiche, mit denen die Auszubildenden im praktischen Teil der Ausbildung umzugehen lernen müssen. Dieser findet im Krankenhaus und in einer der Lehrrettungswachen statt - in Bremervörde, Rotenburg oder Zeven. „Die meisten finden zu diesem Beruf aus wirklicher Überzeugung“, sagt Daniel Simon. Dafür spricht, dass viele bereits vor ihrer Ausbildung als Zivildienstleistende oder in der Bereitschaft des DRK mit dem Bereich Rettung zu tun hatten. Simon: „Neben dem Interesse an medizinischen Sachverhalten, darf man sich vor allem nicht scheuen, richtig mit anzupacken.“ Denn trotz aller Hilfsmittel ist die Tätigkeit körperlich anstrengend. Daneben spielt die psychische Belastbarkeit der RettungsassistentInnen eine Rolle: Da Notfälle mitunter tödlich enden, können die erlebten Situationen belastend sein. Voraussetzung für die Ausbildung zur Rettungsassistentin/zum Rettungsassistenten ist die gesundheitliche Eignung, die Vollendung des 18. Lebensjahres und der Realschulabschluss oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. Während der Ausbildung ist die/der Auszubildende fest angestellt und erhält eine Ausbildungsvergütung, außerdem gehört zur Ausbildung die Aufstockung des Führerscheins auf Klasse C1. Weitere Informationen gibt es bei Jürgen Domeier, Telefon 04761/993720.
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Bremervörder Rundschau 03.09.2008
Text und Foto mit freundlicher Genehmigung
der Bremervörder Zeitung